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Neubau Mehrzweckhalle, Muolen

Der Neubau des Mehrzwecksaales bietet die Chance, den Dorfeingang von Westen her neu zu artikulieren. Seine Positionierung des Neubaus schafft Richtung Dorfzentrum einen grosszügigen und vielfältig nutzbaren Vorplatz, der aufgrund seiner Sichtbarkeit von der Strasse her einen maximalen öffentlichen Charakter aufweist. Durch Bepflanzungen und umsäumende Sitzstufen wird aber eine Grenze zur Strasse hin geschaffen und die Orientierung der Sitzgelegenheiten verspricht eine hohe Aufenthaltsqualität.

Auftrag: Öffentlich ausgeschriebener Studienauftrag nach Präqualifikation
Auftraggeber: Gemeinde Muolen / SG
Status: Überarbeitung Studienauftrag
2015-17
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen





Aufstockung eines Gründerzeithauses in Zürich

Ein Gründerszeithaus im Kreis 4 wird saniert und durch einen zweigeschossigen Neubau aus vorfabrizierten Holzelementen aufgestockt. Dieser birgt drei Maisonettewohnungen mit direktem Zugang auf die Dachterrasse. Der kostengünstige Bau weist eine einheitliche Hülle aus Kupfer auf, sodass er als Dach über dem ursprüglichen Dachrand in Erscheinung tritt. Speziell ist, dass es gelang, die involvierten Behörden (Amt für Städtebau, Denkmalpflege) davon zu überzeugen, dass die Qualität von Fassade und Innenräumen viel höher ist, wenn die Gaubenfenster bis zum Bogen des oberen Geschosses hinuntergezogen werden. Französische Fenster in Dachgauben gibt es sonst in Zürich nirgends. Die scharfkantigen kubischen Gauben kontrastieren zum den gewöhnlichen Blechfälzen,
wobei jeder einzelne Falz geplant wurde.

Auftrag: Direktauftrag
Auftraggeber: Privat
Status: Ausführung
2016-17
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen
, Daniel Deimel, Ann-Christin Hillebrand, Theodora Müller-Balaru
Fotos: © Hannes Henz
>Zeitraffer



Minihaus auf einem Haus, Zürich

Ein zweigeschossiges Hofgebäude im Zentrum von Zürich wird durch einen Neubau aus vorfabrizierten Holzelementen aufgestockt

Auftrag: Direktauftrag
Auftraggeber: Privat
Status: Baueingabe
2016-17
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen
, Theodora Müller-Balaru




Umbau Werkhof, Glattbrugg


Ein aus drei Bauten bestehendes Ensemble aus den 1970er Jahren wird heutigen Bedürfnissen angepasst. Am Beispiel des Dienstgebäudes mit Büro und Verpflegungsräumen sowie Garderoben soll aufgezeigt werden, wie die typischen schwer-vorfabrizierten Bauten dieser Epoche betrieblich und energetisch heutigen Bedürfnissen angepasst werden können, ohne die charakteristische Ablesbarkeit ihrer modularen Konstruktion einer neuen Aussendämmung zu opfern: Das Raumgitter aus Betonpfosten- und Sturzelementen prägt den architektonischen Ausdruck und bleibt deshalb trotz bauphysikalischer Defizite nahezu unangetastet. Demgegenüber scheinen die in die Struktur eingefügten Wandelemente austauschbarer, weswegen sie durch hochwertig gedämmte Aussenwandpartien ersetzt werden. Die daraus resultierende energetische Gesamtbilanz entspricht heutigen Anforderungen und der partielle Ersatz schafft Potenziale: Fensterbänder können neu angeordnet werden, wodurch die Innenraumqualität gesteigert und die äussere Erscheinung vereinheitlicht wird. Alle Räume werden bis auf Treppenhaus und Stützen neu organisiert, wobei die abgerundeten, gelblich glänzenden Wandabwicklungen, die einen neuen gemeinschaftlichen Zwischenbereich formen, ein unverkennbar neues Element bilden, das die Strenge der Rasterarchitektur relativiert.


Auftrag: Öffentlich ausgeschriebenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Kantonale Hochbauamt Zürich

Auftraggeber: Kanton Zürich
2010-14
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Anja Stammler, Frauke Ries

Auswahl Publikationen: Archithese #1/2015 - Architektur + Technik 03/2015 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Marc Röthlisberger
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Neuer Kopfbau mit Gemeindesaal, Oberglatt


Der Eingangstrakt zu einer Dreifachturnhalle aus den 1970er Jahren, die auch für Events wie Konzerte, Messen und Feste genutzt wird, fiel einem Feuer zum Opfer und soll durch einen funktional und atmosphärisch heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau ersetzt werden. Die Konzeption weist Parallelen zum Kino Xenix auf: Eine nahtlos erweiterte Dachfläche vereinigt Bestand und Erweiterung, wodurch diese, den innenräumlichen Bedingungen folgend, ausgebildet werden kann, ohne dass die neue Chliriethalle in Alt und Neu zerfällt. Ein unterteilbares Foyer mit Blick in die parkähnliche Umgebung ist über eine Rampe mit der Lounge im Obergeschoss verbunden, die ein neues Bindeglied zu der bestehenden Turnhallentribünedarstellt und auch für kleinere Versammlungen genutzt werden kann. Weitere Räume, wie ein Vereinslokal oder eine Grossküche, sind in den neuen Kopfbau integriert, wobei sich die mehr oder weniger öffentlichen Bereiche in den sehr differenziert ausgebildeten Fassaden deutlich abzeichnen. Die gefaltete Dachfläche aus vorfabrizierten Holzelementen zoniert die Querung, die sich von der Lounge bis zur entgegengesetzten Westfassade erstreckt,und verleiht den darunterliegenden Räumen ihre angemessene Höhe.


Auftrag: Projektwettbewerb im selektiven Verfahren, 1. Rang

Auftraggeber: Gemeinde Oberglatt
2011-14
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Beat Lengen, Hans-Christian Rufer

Auswahl Publikationen: Architekturführer Schweiz, 2015 -  Phoenix, #1/2015 - Hochparterre 09/2014 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Hannes Henz
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>Bau der Woche
>Animation Rohbau




Sanierung und Umbau Schluanlage Kügeliloo, Zürich


In der Schulanlage Kügeliloo am Nordwestrand des Oelikoner Wohngebiets liegen neben anderen Schulgebäuden das denkmalgeschützte Gebäude Maienstrasse 15, welches ein repräsentativer Vertreter des Typus “Kleinschulhaus” aus der Nachkriegszeit ist und stilistisch an die Architekturtradition der Landesausstellung von 1939 anknüpft, sowie das Gebäude Maienstrasse 21, das 1937 als Massivbau erstellt wurde. Beide Gebäude wurden instand gesetzt. Während die Maienstrasse 15 mit einigen gezielten, denkmalpflegerisch vertretbaren Massnahmen energetisch, feuerpolizeilich, betrieblich und unter Berücksichtigung der Behindertengerechtigkeit behutsam „auf Vordermann“ gebracht wurde, erhielt die Maienstrasse 21 sowohl innen als auch aussen ein neues Kleid. Die neu gedämmte und verputzte Fassade wird im Sockel- und Eingangsbereich durch robuste Faserbetonelemente gesäumt. Der Ersatz der Fenster erzielte nicht nur energetische Verbesserungen. Der Innenraum profitiert von mehr Tageslicht und die durch den Einbau vom benötigten Stauraum übertiefen Fensterleibungen, wurden zu kleinen Raumeinheiten, die zum Spielen, Zeichnen und Zurückziehen animieren.


Auftrag: Öffentlich ausgeschriebenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich, Zuschlag

Auftraggeber: Stadt Zürich
2010-13
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Nicolaj Bechtel
Fotos: © Nicolaj Bechtel




Erweiterung Schule Balainen, Nidau, ab Phase Bauprojekt


Die denkmalgeschützte Schulanlage wird durch einen Solitärbau ergänzt, der sich in seiner Struktur stark am Bestand orientiert, diesen jedoch in seiner äusseren Gestalt neu interpretiert. Die Erweiterung tritt dem 1918 errichteten Ensemble respektvoll gegenüber und bezieht selbstbewusst Position innerhalb der bestehenden Bebauung. Der volumetrisch sanft gegliederte Baukörper nimmt zur Strasse hin Bezug auf die Massstäblichkeit der umliegenden Wohnhäuser und ordnet sich in das städtebauliche Muster des Quartiers ein. Die grosse Lukarne verleiht dem Neubau seine Eigenständigkeit und nimmt Bezug zur gegenüberliegenden Turnhalle, wodurch die Einheit der drei Gebäude gestärkt wird. Zwischen Alt- und Neubau liegt leicht erhöht eine Terrasse; eine breite Treppe führt zum Fluss und kann als Freiluftklassenzimmer, Bühne und als Pausenfläche genutzt werden. Schirme auf zarten Stützen stehen scheinbar zufällig gestreut auf der Terrasse und bilden eine geschützte Verbindung zwischen den Bauten. Durch einen keilförmig eingezogenen Windfang betritt man eine Halle, welche sich über die gesamte Höhe des Neubaus zieht bis in die Aula im Dachgeschoss. Hier endet der Weg in einer schwarz ausgekleideten Bühnenbox; der Blick fällt durch ein Panoramafenster auf die idyllische Landschaft und den Altbau, der wie Teil eines Bühnenbilds erscheint.


Auftrag: Wettbewerb und Vorprojekt: Wildrich Hien Architekten, danach: ARGE Wildrich Hien Architekten & Frei + Saarinen Architekten
Auftraggeber: Stadt Nidau
2009-12
Team: Jochen Hien, Bianca Wildrich, Barbara Frei, Martin Saarinen, Dan Baciu, Jörg Püschel
Auswahl Publikationen: Deutsche Bauzeitung 09 / 2013 - Hochparterre 6-7 / 2013 - Architektur Aktuell 04 / 2013
Fotos: © Johannes Marburg
>Bau der Woche




Wohnhaus in Kilchberg

Drei Ideen bestimmen die Konzeption des Wohnhauses: Zum einen besteht das Erdgeschoss aus einem verschachtelten, zonierend wirkenden Raumgefüge, das Ost- und Westgarten über drei leicht versetzte Ebenen mäandrierend verbindet. Zum anderen sind gemeinschaftliche Bereiche (bei entsprechend bescheidener dimensionierten Individualräumen) grosszügig und teilweise als Wohnfläche nutzbar gestaltet – dies vielleicht am konsequentesten im Falle der überbreiten zentralen Halle im Dachgeschoss, die sich durch kaschierbare Schiebeverglasungen mit den angrenzenden Terrassenbereichen zu einem s-förmigen Kontinuum vereinen lässt, wodurch eine überraschende Weitläufigkeit entsteht. Drittens schliesslich sind die Treppen versetzt, wodurch eine 40 Meter lange Promenade entsteht, die durch mannigfaltige Ein-, Durch- und Ausblicke sowie stark variierende Raumhöhen geprägt ist. Wiederkehrendes Element sind L-förmige Wandflächen, die spannungsvolle Mehrdeutigkeiten schaffen und in Verbindung mit der – mittels 20 Fenstern sorgfältig austarierten – Lichtführung eine unverwechselbare Raumcharakteristik erzeugen. Stofflichkeit und Farbe der äusseren Erscheinung nehmen Bezug zu den benachbarten Häusern aus den 1970er Jahren, wobei deren dunkles Satteldach hier zur kubischen «Blechkappe» mutierte.


Auftrag: Direktauftrag
2008-12

Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Stefan Wülser
Auswahl Publikationen: Sonntags Zeitung 17.1.2013 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Stefan Wülser
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Umbau und Erweiterung Pfarrhaus St. Josef, Zürich


Eine 100-jährige «Pfarrersvilla» wird durch zahlreiche Interventionen zwischen behutsamer Rekonstruktion und radikaler Neuinterpretation in ein einladendes, heutigen Anforderungen entsprechendes und energetisch optimiertes Pfarreihaus transformiert. Aussen verweisen einzig eine spitzwinklige Lukarne sowie eine präzise eingepasste Haupteingangsfront auf den Umbau. Als abstrakte, sich «wegspiegelnde» Flächen vermeiden sie jede Annäherung an die Gründerzeitarchitektur und überlassen in ihrer extremen Reduktion dem Bestand das Wort. Das neue Foyer ist das eigentliche Herzstück: Schiefwinklig sind Flächen in die bestehende Struktur eingeschrieben, sodass ein Raumkontinuum mit heller und grosszügiger Raumwirkung entsteht. Ein neues, dreieckiges Oberlicht «bremst» die räumliche Dynamik, womit das zickzackförmige Raumgefüge beim Zugang zum Kirchgemeindesaal seine Mitte erhält. Die traditionell anmutende Täfelung bricht die «Coolness» der schiefwinklig facettierten Form, wodurch sich eine gebührend ernsthafte Atmosphäre einstellt. Formal ähnlich wird das Dachgeschoss über einem Teil der ehemaligen Dachterrasse zur neuen Pfarrerswohnung erweitert. Dabei werden bestehende Dachschrägen in die Erweiterung einverleibt, sodass sie als geneigte Innenwände ihre räumliche Wirkung entfalten, was insbesondere dem neu entstandenen, fünfeckigen Wohnraum seine Prägnanz verleiht.


Auftrag: Öffentlich ausgeschriebenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Auftraggeber: Katholische Kirchgemeinde Zürich
2007-10
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Nicolaj Bechtel, David Winzeler, Bastien Turpin, Corina Trunz
Preise und Nominierungen:
Prix Lignum 2012 (Anerkennung); Nominierung Award für Marketing + Architektur 2012; Nominierung "Die Besten", Kategorie Architektur, 2011
Auswahl Publikationen: W,B+W 11 / 2010 - Hochparterre 11 / 2010 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Hannes Henz, Nicolaj Bechtel & Stefan Wülser
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Lignumpavillon

Die Konzeption eines Pavillons für die Dachorganisation der Schweizer Wald- und Forstwirtschaft reizt neuere Planungs- und Fertigungsmethoden aus, um das räumliche und formale Potenzial von Holzkonstruktionen exemplarisch aufzuzeigen. Als begehbare Skulptur aus 20 aufeinandergestapelten Schichten führt er die Besucher in einer räumlichen Schleife durch eine hölzerne Topografie, die einmal höhlen-, einmal canyon- oder terrassenartig anmutet, wodurch sich auf einer bescheidenen Grundfläche von 10 mal 10 Metern ein überraschender räumlicher Reichtum entfaltet. Die Künstlichkeit der referenzlosen Form findet im synthetischen Charakter des zu mehrschichtigen Platten verleimten Holzwerkstoffs ihre Entsprechung. Das Puzzle aus 541 computergefrästen Einzelteilen wird durch Gewindestangen hochfest verschraubt, was die Stabilität der teilweise beachtlichen Auskragungen gewährleistet. Diese pixelartigen «vorgespannten» Holzwangen überschreiten bewusst die Grenzen einer materialgerechten Holzkonstruktion im herkömmlichen Sinne, um in Analogie zum Stahlbeton eine leistungsfähige Verbundwirkung zu erlangen.

Auftrag: Direktauftrag
Auftraggeber: Lignum - Holzwirtschaft Schweiz

2009
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Stefan Wülser
Auswahl Publikationen: Glocal Magazine #14 / 2013 - Worldwide Architecture, 2013 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Hannes Henz
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Umbau und Erweiterung Kino Xenix, Zürich

Seit den 1980er Jahren betreibt der Filmclub Xenix ein ambitioniertes Programmkino in einer vor über 100 Jahren als Provisorium erstellten «Schulbaracke». Die dazugehörende Bar wurde zum beliebten Quartiertreffpunkt und trägt heute wesentlich zur Finanzierung des aufwendigen Kinobetriebs bei. Die zunehmende Professionalisierung erforderte zusätzliche Räume für Zubereitung und Lagerung sowie neue sanitäre Anlagen, die in einer stirnseitigen Erweiterung untergebracht werden sollten. Gleichzeitig sollte die Bar vergrössert und der Bestand räumlich und funktional optimiert werden. Einer «Verwischungsstrategie» folgend, gehen Alt und Neu nun unter einem scharfkantigen Blechdach nahtlos ineinander über und bilden ein neues Ganzes. Gezielte Abweichungen vom Vorgefundenen schaffen neue Qualitäten: Die geknickte Geometrie, die den Erhalt einer mächtigen Rosskastanie ermöglichte, schafft einen stimmungsvoll zonierten Barraum, der sich durch eine zweiflüglige Eingangsfront zum Kiesplatz, auf dem sich an Sommerabenden Hunderte tummeln, vollständig öffnen lässt. Die auffälligsten Neuerungen im Bestand sind das trichterförmige Kinofoyer sowie die neue Abtreppung des Kinosaals, in dem auch die beliebten vordersten Sitzreihen des «Sofakinos» wieder ihren Platz fanden.

Auftrag: Eingeladenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich

Auftraggeber: Stadt Zürich
2005-07
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Christian Beerli, Lydia Ramakers, Luca Pestalozzi, Sandra Stein, David Winzeler
Preise und Nominierungen: Prix Lignum 2009 (Auszeichnung); Int. Bauweltpreis 2009 (engere Wahl); Auszeichnung guter Bauten der Stadt Zürich 2006-2010: Erwähnung sowie dritter Publikumspreis
Auswahl Publikationen: W,B + W 03 / 2008 - Archithese #1 / 2008 - Hochparterre 09 / 2007 - Architekturführer Schweiz, 2015 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
Fotos: © Hannes Henz
>Zeitraffer der Baustelle
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Erweiterung Bergtrotte, Osterfingen

Seit dem 16. Jahrhundert von Weinbauern der Region genutzt, mutierte die Bergtrotte Osterfingen zu einer Stätte für Events in der warmen Jahreszeit. Eine Erweiterung mit Saal, Restaurant und Degustationsraum sowie weiteren Nebenräumen soll zukünftig eine ganzjährige Nutzung ermöglichen, wobei der eigentliche Identifikationsträger der alten Trotte zu einem Weinbaumuseum umfunktioniert werden soll. Ein entkoppelter, jedoch unterirdisch verbundener Neubau soll ein Maximum an neuen innen- und aussenräumlichen Qualitäten schaffen: Getarnt hinter einer sanft in das Gefälle eingepassten Stützmauer entfaltet sich eine Raumfolge der jeweils an den Raumecken ineinander übergehenden Haupträume. Als landschaftsarchitektonischer Eingriff wird jede Konkurrenz zum altehrwürdigen Solitär vermieden und ein Dazwischen geschaffen – ein Platz, der den Blick in die umliegende Landschaft freigibt und einen aussenräumlichen Mehrwert für das ganze Dorf darstellt. Die Reben über der mächtigen Decken platte erfordern ein tiefes Erdreich, was an den aufgestülpten Oberlichtern wahrnehmbar wird. Die Wandabwicklungen verweisen auf hölzerne Wein schachteln, wodurch sie wirkungsvoll zur skulpturalen Wucht der Betondecke kontrastieren und den Räumen eine stubenartige Atmosphäre verleihen.

Auftrag: Eingeladener Wettbewerb, 3.Rang

Auftraggeber: Stiftung Prewo
2011
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen, Nicolaj Bechtel, Stefan Wülser
Auswahl Publikationen: Hochparterre Wettbewerbe #3 / 2011 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
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Eidgenössischer Preis für Kunst, Gewinner Kategorie Architektur


Der «Grosse Flughafen» ist eine Denk-Versuchsanlage, die nicht eine praktische Verwertbarkeit, sondern grundsätzliche Überlegungen zur Realitätder heutigen Planungspraxis in den Vordergrund stellt. Angesichts sich verschärfender Konflikte durch zunehmende Flugbewegungen über sich stetig verdichtenden Siedlungsgebieten scheint es seltsam, an einer Politik der kleinen Schritte festzuhalten, in der Hoffnung, dass sich dieser «Gordische Knoten» von selbst lösen werde. Denn wesentlich leisere Triebwerke scheinen physikalisch unmöglich. Demgegenüber dürften Flughäfen in einer gewissen Höhe die flugbedingten Emissionen über den dicht besiedelten Gebieten im Tal drastisch verringern und dennoch sehr gut erreichbar sein. Zugegebenermassen zutiefst unschweizerisch ist sowohl die räumliche als auch zeitliche Dimension der vor geschlagenen Jahrhundertskulptur auf dem Jura bei Egerkingen. Interessant ist, dass die Arbeit als utopisch gilt, obwohl sie weder «ortlos» (griech. utopia) ist, noch die Gesellschaft beziehungsweise deren Wunsch nach zunehmender Mobilität infrage stellt oder ökonomisch unrealisierbar wäre: Durch die Entwicklung frei werdender Flächen auf den obsoleten Flugfeldern in Zürich, Basel und Genf wäre das Grand Projet finanzierbar. Es bleibt also die Frage, weswegen beziehungsweise in welchem Kontext eine Idee zur Utopie wird.

Studie aus Eigeninitiative

2006-
Preise und Nominierungen: Swiss Art Award 2011, Nominierung für den Iakov Chernikov Prize 2014
Team: Barbara Frei, Martin Saarinen
Auswahl Publikationen: Hochparterre  05 / 2010 - Kunstbulletin Swiss Art Award, 2011 - Frei + Saarinen, Quart Verlag, 2013
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Weitere Projekte (Update in Bearbeitung)

 
6 Wohnungen in Zürich
Studie
Auftraggeber: Privat
2013-

  
Umbau Dachgeschoss in Rüschlikon
Gewonnener Studienauftrag
Auftraggeber: Privat
2012


25 Wohnungen in Zürich
Eingeladener Studienauftrag
Auftraggeber: Eine Pensionskasse
2012


Raiffeisenbank Pfäffikon/SZ
Innenausbau Kundenbereich und Arbeitsplatzgestaltung
Studienauftrag, 2.Preis
2011


Erweiterung Schule Neufeld, Sursee
(ARGE Wildrich Hien / Frei + Saarinen)
Eingeladener Wettbewerb, 2.Preis
2009
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Seekongresshaus Zürich
Studie aus Eigeninitiative
2009
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Rural House
Beauftragt durch wallpaper* magazine
2010
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>Google Earth



Strandbad Mythenquai, Zürich
Offener Projektwettbewerb, in Zusammenarbeit mit dem Künstler Max Grüter
2010


Siedlung "Mehr als Wohnen", Zürich
Wettbewerb auf Einladung
2009
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Betriebsgebäude Büchi Labortechnik AG, Flawil
Offener Projektwettbewerb, in Arbeitsgemeinschaft mit Peter Jenni
2011


Vision Mitte
Eingeladener städtebaulicher Ideenwettbewerb im Bahnhofsgebiet Brugg/Windisch
2004


Doppelhaus in Kilchberg
2005-07


Altersheim Doldertal Zürich, Dachausbau
Öffentlich ausgeschriebenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
2009
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Kirche mit Mantelnutzung
Eingeladener Wettbewerb
2009
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Tramdepot
Erweiterung Tramdepot Zürich-Oerlikon
Öffentlich ausgeschriebenes Planerwahlverfahren, durchgeführt durch das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
2006
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Erweiterung Kunstmuseum Bern
Offener Projektwettbewerb
2006


Erweiterung Schule Biberstein
Studienauftrag
(ARGE Wildrich Hien / Frei + Saarinen)
2010

 
SIA Pavillon
Offener Wettbewerb, 4. Preis
2005
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>Animation


Amriswil
Festhütte Amriswil
Offener Projektwettbewerb
2004
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Nouveau Musée des Beaux Arts, Lausanne
Offener Projektwettbewerb
2004


Europan 7, Lausanne
Offener Ideenwettbewerb
2003
>Mehr
>Animation



Balatower
Entwurf: Prof. Andrea Deplazes und Martin Saarinen
2005

Preise und Nominierungen
Nomination Iakov Chernikhov Prize 2014

Nominierung "Award Marketing + Architektur 2012" (Pfarreihaus St. Josef)
Auszeichnung Gute Bauten der Stadt Zürich 2006-2010, Erwähnung sowie dritter Publikumspreis (Kino Xenix)
Nominierung "Die Besten 2011" (Pfarreihaus St. Josef)
Swiss Art Award 2011 (Der Grosse Flughafen)
Prix Lignum - Holzbaupreis Schweiz, 2009 (Kino Xenix)
Internationaler Bauweltpreis, 2009 (engere Wahl)


Ausstellungen
"Filmbau", Schweizerisches Architekturmuseum S AM, 2015
"Iakov Chernikov Prize", Moskau, 2015
"Architecture. What else?", Kulturtankstelle Döttingen, 2014-15

"Award für Marketing + Architektur 2012", 2013
"Babel", Kunstmuseum Olten, 2013
"Heilige Räume", Hamburgmuseum, 2012-13
"Kult Zürich Ausser Sihl", Helmhaus Zürich, Kunsthaus Deutschvilla, Strobl, 2012

"Kubus oder Kuppel", IFA Galerie, Stuttgart und Berlin, 2012
"Mir Händs Nötig 2.0",
Starkart Exhibitions, Zürich, 2012 
"Grösser als Zürich - Kunst in Aussersihl", Helmhaus Zürich, 2012
"We serve Ice Coffee", Corner College, Zürich, 2011
"Swiss Art Awards", Art 42, Basel, 2011
"Kreis4ator", Starkart Exhibitions, Zürich, 2010
"Contemporary Swiss Architecture", Cadiz, 2010

"Langstrasse verlängern!", Architekturforum Zürich, 2010
"Prix Lignum", 2009
"Bauweltpreis 2009", Wanderausstellung, 2009
"Was wird sein?", Architekturforum Zürich, 2008

"44 Young Architects", Santiago de Compostela, Barcelona und Krakau, 2007-08
"2 x 13m2", Trendboulevard, Curator's Choice, 2006 >Bild
"Geraffte Zeit", ETH Zürich, 2007 >Plakat >Bild

Vorträge und Podiumsdiskussionen
Werkvortrag für Studierende der THM in Gießen, Kino Xenix, Zürich,15.Dezember 2012

"Strukturen", ETH Zürich, Prof. D. Eberle, 03. 10. 2012
"Sampling, Mixen, Cutten", Architekturforum Zürich, 22. August 2012

"Konzepte", Vortrag, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, 26. März 2012
"Europaallee Zürich", Podiumsdiskussion im Helmhaus Zürich, 22. März 2012
"Untitled", Speaker's Corner, Architekturforum Zürich, 09. November 2011

"Manierismen", Vortrag, Hochschule Luzern, 28. Oktober 2011
"Utopien", Vortrag, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, 16. September 2011
"Rural House", Vortrag, Eternit Summer School, 13. September 2011
"Works", Vortrag, anlässlich der Buchvernissage "World Architecture - The Next Generation", Venedig, 2010
"13x30",
Vortrag im Rahmen eines Schweizbesuchs der Rotterdamer Stadtplanungsbehörde, 05/2010
"Projects Nobody Asked For",
Vortrag, Pecha Kucha Night #6, Zürich und #15, Bern
Werkbericht, Hochschule Luzern - Technik & Architektur, 20. Februar 2009
"An Utopian Realist?",
Vortrag, Berner Fachhochschule, Masterstudiengang Architektur , Prof. M. Bakker, 06. November 2008
"ZRH > EGK",
Vortrag, Pecha Kucha Night #11, Bern und #1, Zürich, 05/2008
"13x30",
Vortrag, im Rahmen des Seminars Architekturkritik, Prof. Schett, ETHZ, 02/2008
"Das Kino Xenix",
Vortrag, im Forum d'Architecture Fribourg, 01/2008
"Handskizzen", Vortrag, an der Professur A. Deplazes, ETHZ, 11/2005 und 11/2006

Texte
Über das Buch "Aldo Rossi und die Schweiz", in
Werk, Bauen + Wohnen 12/2011
Disegno Fantastico, in Werk, Bauen + Wohnen 04/2011
Buchtipp "Delirious New York", in Modulor, 01/2011
Buchrezension "Advances in Architectural Geometry", in Architektur Aktuell 12/2010
Zu unserer Arbeitsweise sowie Gedanken zur Architektur der Zukunft
>Interview
Wie man schräge Dinge bauen kann  >kleine Textskizze
Zur Frage der Natur im Siedlungsraum >Interview


Jurytätigkeit und Gastkritiken
Jury  Ersatzneubau Wasserwerkstrasse, 2014
Jury Projektwettbewerb Sanierung Wohnhäuser Untere Halde 5 und 7 in Baden
, 2011
Zahlreiche Gastkritiken an der ETHZ, EPFL, ZHAW, HSLU, HSZ-T, BFH, HSLU, TU Berlin

Werkliste Architektur

Stuttgarter Pavillon, Wettbewerb, Stuttgart, 1998
Schweizer Pavillon für die Biennale in Venedig, Diplomarbeit Barbara Frei, ETH Zürich, 1999
Umbau Küche Frei Horgen (Ausgeführt), 2002
Seeblick Zürich Wollishofen, Bebauungsstudie für Fam. Luchsinger, 2003
GIBB Schulhaus Viktoria, Projektwettbewerb, Bern, 2003
Le nouveau Musée de Beaux–Arts de Lausanne,  Projektwettbewerb, 2004
Neubau Schulhaus Sennhof, Projektwettbewerb, 2004
Schulanlage Oescher, Zollikon, Projektwettbewerb, 2004
Ersatzbau Festhütte Amriswil, Projektwettbewerb, 2004
Neubau Sporthalle Gaswerkareal Biel, Projektwettbewerb, 2005
Witterungsschutz für den Busbahnhof Wädenswil, Ideenwettbewerb, 2005
Kino Xenix, Zürich - Instandsetzung und Erweiterung (Ausgeführt), 2005-07
Messestand für den SIA Sektion Waadt, Wettbewerb, 2005, 4. Preis
Balatower, Konzept für einen Holzturm, Martin Saarinen mit und für Prof, A. Deplazes, ETHZ
Wohn- und Geschäftshaus Langstrasse, Projektwettbewerb, 2005
Neubau Doppelhaus R., Kilchberg
Hortus Sanitatis, Sanierung und Erweiterung Hotel Bad Serneus, Studie, 2005-2006
Erweiterung Kunstmuseum Bern, Projektwettbewerb, 2006
Erweiterung Tramdepot Oerlikon, Planerwahlverfahren nach Präqualifikation, 2006
Umbau des Pflegezentrums Bombach
, Planerwahlverfahren nach Präqualifikation, 2006
Umbau Pfarrhaus St. Josef, Zürich
(Ausgeführt), 2007-10
Ein Tempel für Dordrecht NL, Wettbewerb, 2007
Studentisches Wohnen, ETH Hönggerberg, Wettbewerb (ARGE Dan Budik / Frei + Saarinen), 2008
Tramhaus Station Letzigrund, Studie, 2008
Sanierung zweier Wohnhäuser an der Dolderstrasse Zürich, Sdudienauftrag, 2008
Puppenhaus für Lucilla Mara (Ausgeführt), 2008
Veeva Bar , Kloten, Projekt, 2008
Dachausbau Altersheim Doldertal, Planerwahlverfahren, 2009
Erweiterung Schule Neuhaus, Sursee, Wettbewerb,
(ARGE Wildrich Hien / Frei + Saarinen), 2.Preis , 2009
Mehr als Wohnen, Wettbewerb auf Einladung, 2009
Schule Balainen, Nidau (Weiterbearbeitung des gewonnenen Wettbewerbsprojektes von Wildrich Hien Architekten), 2009-
Seekongresshaus Zürich, 2009
Studienauftrag Panorama Thun, 2009
Studienauftrag Erweiterung Schule Biberstein
(ARGE Wildrich Hien / Frei + Saarinen), 2010
Wettbewerb Moschee auf der Kronenwiese Zürich, 3.Preis, 2010
Rural House, 2010
Baumhaus,
(Ausgeführt), 2010
Doppeleinfamilienhaus in Meilen, 2010
Eingeladener Wettbewerb Neuapostilische Kirche Zürich, 2010
Wettbewerb Badi Mythenquai Zürich, 2010
EFH Röhmer, 2008-
Sanierung und Umbau Schulhaus Kügeliloo Zürich, Planerwahlverfahren (Zuschlag), 2010-
Einfamilienhaus in Comano, 2010-
Umbau Werkhof Glattbrugg, Planerwahlverfahren (Zuschlag), 2010-
Eingeladener Projektwettbewerb Bergtrotte Osterfingen, 2011 (3.Preis)
Projektwettbewerb Betriebsgebäude Fa. Büchi, Flawil, 2011, in Arbeitsgemeinschaft mit Peter Jenni, Zürich
Projektwettbewerb Ersatzneubau Chliriethalle, Oberglatt, 2011 (1.Preis)
Wettbewerb Raiffeisenbank Höfe, Pfäffikon SZ, 2011
Selektiver Projektwettbewerb Abdankungshalle Friedhof Erli, Steinhausen, 2012
Vorprojekt Einfamilienhaus in Halten, 2012
Studienauftrag Sanierung Kirche und Erweiterung Kirchgemeindezentrum, Bassersdorf, 2012
Machbarkeitsstudie für ein Mehrfamilienhaus in Zürich, 2012
Vorstudien für ein Wohnhaus in Zürich, 2013
Eingeladener Studienauftrag für eine Wohnhaus-Erweiterung, 2014
Innenausbau für die Firma Intep, Zürich, 2015
In Bearbeitung: 3 eingeladene Wettbewewerbe für Mehrzwecksäle, 2015
>Doku

Werkliste Städtebau

Mobilität und effizienter Lebensstil in Zürich-Nord,  Diplomarbeit Martin Saarinen, ETH Zürich, 1999
Urban Living Room, Wettbewerb Europan 7, Lausanne, 2003
Vision Mitte, eingeladener städtebaulicher Ideenwettbewerb im Bahnhofsgebiet Brugg/Windisch, 2004
ZRH>EGK, Verlegung des Flughafen Zürich-Kloten auf die Jurakuppe bei Egerkingen, Studie aus Eigeninitiative, 2006-
9 Ideen für mehr Platz, im Auftrag des Tages-Anzteiger, 2010
Adidas World of Sports, Landscape Stage 5, 2015

Werkliste Design / Ausstellungsdesign
Loop, Sideboard, Prototyp, 2000
Sputnik, Fernsehmöbel, Prototyp, 2000
104 Stühle, Ausstellungskonzept, Martin Saarinen für Prof. A. Deplazes ETHZ, 2004
Feuervogel, faltbarer Kerzenständer, 2005
No Design, www.freisaarinen.ch, Homepage, 2005
Sitzlandschaft, Ideenwettbewerb, Salzburg, 2006
Trendboulevard Curator's Choice, 2 x 13m2, 2006
Lignumpavillon, 2009
Rauminstallation Swiss Art Awards, Basel, 2011


Bauherrenberatung
Neue Fenster für ein brutalistisches Haus, Zürich, 2006-07
Konzeptionelle und gestalterische Verbesserungen für ein Wohnhaus in Pfäffikon SZ, 2007